Pfarre Allerheiligen-Zwischenbrücken
 
miteinander reden - miteinander feiern - füreinander da sein!
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Pfarr-Reportage "Total sozial" aus "Der Sonntag" vom 26.Okt.2008 PDF Drucken

ImageDie 1950 errichtete neue Pfarrkirche in der Vorgartenstraße – der Vorgängerbau am Allerheiligenplatz war im Krieg zerstört worden – wirkt einladend und sehr gepflegt. Erst im Frühjahr wurden neue Kirchenbänke und ein neues Kirchentor angeschafft.

Die Pfarre in Stichworten
Pfarrer:                        Msgr. Friedrich Koren
Diakone:                      GR Walter Koller und GR Felix Zwonarich
Pastoralassistent:       Mag. Jerko Podgorelec
Stv.PGR-Vorsitzender: Johann Niedermayer
Pfarrsekretärin:           Brigitte Pawlik
Adresse:                     1200, Allerheiligenplatz501-3303138,Fax-Kl:2,

E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Internet: »http://www.paz.at«, Pfarrmitglieder: 7.935

Sakramente: 2007 gab es in der Pfarre 51 Taufen (29 davonin der Pfarre), 61 Erstkommunionen,22 Firmungen, 20 Trauungen (davon 5 in der Pfarre), 93 kirchliche Begräbnisse, 86 Aus-und 12 Wiedereintritte.

Total sozial

Miteinander reden,
miteinander feiern,
füreinander da sein
– so lässt sich das Leben der engagierten Pfarrgemeinde Zwischenbrücken in der Brigittenau zusammenfassen.

Die Pfarre Allerheiligen-Zwischenbrücken, die 2006 ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte, liegt im 20. Wiener Gemeindebezirk und ersteckt sich fast rechteckig zwischen Nordwestbahnhof und Donau.

Nach 1945 musste die alte Kirche am Allerheiligenplatz nach Bombentreffern allerdings geschliffen werden, weshalb heute zwischen der neuen um 1950 in der Vorgartenstraße 56 errichteten Pfarrkirche samt Pfarrsaal und dem Pfarrhof mit Jugendkeller und Gruppenräumen am Allerheiligenplatz 5 fast 300 Meter Fußweg liegen.
In den letzten Jahrzehnten ist allerdings die Katholikenzahl in dem multikulturellen Bezirk – die Gläubigen der Pfarre stammen aus 28 verschiedenen Nationen – auf die Hälfte gesunken.
Aber deren Engagement und die neu Zugezogenen in den neuen Wohnbauten lassen Msgr. Friedrich Koren, der seitmehr als drei Jahrzehnten hier als Pfarrer und seit fünf Jahren auch als Dechant wirkt, wiederhoffen.

Seit einigen Monaten bahnt sich auch ein neuer Kontakt zur Moschee in der Dresdner-Straße an.

ImageRegelmäßig Pfarrkonzil
In der überaus sozialen Pfarrgemeinde steht dasMiteinander immer im Vordergrund. Sei es nun bei der Sonntagsmesse oder bei der zweimalpro Jahr stattfindenden Pfarrversammung, bei der Fragen und Probleme von Pfarre und Kirche öffentlich besprochen werden und sich jedes Pfarrmitglied einbringen und mitgestalten kann. Sei es beim Pfarrcafé nach den Messen am Sonntag-Vormittag , bei Elternrunden, den Advent- und Fastengesprächen, Bibelrunden oder im Singkreis, der für alle offen ist, die Lust am Singen haben.

Was die Messen an Sonn- und Feiertagen anlangt, so hat die Pfarre nach der Erkrankung des Pfarrers im Vorjahr beschlossen, dass zur Schonung künftig statt drei nur noch zwei Sonntagsmessen gibt.
Jeweils der dritte Gottesdiensttermin wird abwechselnd durch eine Wortgottesfeier mit Kommunionspendung ersetzt.
Natürlich gibt es in der Pfarre, die besonders auf die Jugend setzt, auch eine Vielzahl von Gruppen, in denen Gemeinschaft sichtbar wird:
Von der Erstkommunion- und Firmvorbereitung über Jungschar und Ministranten bis zur Jugend und
den Senioren spannt sich der Bogen. Einen besonderen Stellenwert nehmen die Bereiche „Eine Welt“, „Öffentlichkeitsarbeit“, „Betreutes Wohnen“ und die Arbeit mit Obdachlosen ein.

Außerdem bemüht sich das Pfarrteam seit rund 20 Jahren um die Seelsorge im nahen Lorenz-
Böhler-Unfallkrankenhaus.

ImageArbeit mit Obdachlosen
Seit 25 Jahren ist die Pfarre in der Begegnung mit „den Männern und Frauen von der Straße“ engagiert:„Zuerst teilten wir täglich Schmalzbrote aus, dann organisierten wir monatlich Abendessen, und schließlich konnten wir ihnen fünfmal pro Woche Frühstück und Mittagessen servieren.
Irgendwann entstand die Idee, in der Salzachstraße ein Haus für dann ehemals Obdachlose zu errichten“, erzählt Pfarrer Koren stolz. Das besteht nun schon seit fünf Jahren.
Doch man schaut auch über den Pfarrzaun: Seit vielen Jahren unterstützt die Pfarre z.B. einkatholisches Schulzentrum in Sarajevo oder die ehemalige Gemeinde des Ecuador- Missionars Bernhard Ruf.
Der Erlös aus der Musical-Aufführung des Kinder und Jugendchores der Pfarre am Freitag, 28. 11. und Samstag,
29. 11.wird u. a. für die medizinische Behandlung einer jungen kosovarischen Frau verwendet.

Sehr erfreulich ist die gute Zusammenarbeit auf Bezirksebene.
Vor allem im sozialen Bereich baue man aufeinander, erklärt Koren. Erfreulich auch die steigende Zahl junger Katholiken. „Durch die Volksschule, die Italienisch als zweite Fremdsprache anbietet, und durch die Lehrwerkstatt, gehen nun katholische Schüler aus ganz Wien wieder hier zur Schule“, freut sich Dechant
Koren. Vor allem die Zahl der Erstkommunikanten sei so endlich wieder angestiegen. Aufschwung brachten auch die vielen Neubauten.„

Allein in der Millennium-City wurden 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen“, weiß Koren. „So hat sich auch der Altersschnitt im Bezirk verbessert: Wir können beruhigt in die Zukunft schauen.“

veröffentlicht von W.Linhart - Copyright von "Der Sonntag" am Freitag, 13. November 2009

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