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Pfingstweg 2007 - 23. Mai 19:00 Uhr Maiandacht PDF Drucken

Image„Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen,
in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

Gebet zur Eröffnung der Etappe:
Komm hl Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.


Lasset uns beten:


Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes
gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allezeit seinen Trost
und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.
Amen

Wir sind heute an einem ganz wichtigen, zentralen Ort auf unserem Pfingstweg
angelangt.
Auf unserem Weg haben wir schon so einiges erfahren, erlebt und durchgemacht. Der Weg ist nicht leicht. So begleiten uns immer wieder Sorgen und Zweifel. Wir haben Angst, uns auf die befreiende, liebende, treibende und drängende, alles verändernde, schöpferische Kraft des Hl. Geistes einzulassen. Heute aber ist es soweit. Heute dürfen wir dem Hl. Geist begegnen, wie er damals auf die Jüngerinnen und Jünger Jesu
herabkam.

Lesung: Apg 2,1-13

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine
nieder.
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in
seiner Sprache reden.
Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der
Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,
Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten
verkünden.
Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?
Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.


Wir haben schon zu Beginn unseres Weges den hl. Geist als Hauch, Atem, Wind, ja auch als Sturm kennen gelernt. Heute erfahren wir ihn als ein Geschehen, das die Gegenwart Gottes anzeigt. Gott selbst wirkt in und durch seine Jüngerinnen und Jünger.
Es dürfte sich damals um eine Anzahl von etwa 120 Personen gehandelt haben, an denen sich das Pfingstwunder erfüllte. Sie treten plötzlich vom Hl. Geist erfüllt hinaus und beginnen voll Mut und Überzeugungskraft Christus als den Auferstandenen öffentlich zu verkünden.

Es ist ein ekstatischer Lobpreis, indem die Jüngerinnen und Jünger einstimmen und der auch von allen Menschen verstanden wird. Sowohl der Lobpreis der Lüngerinnen und Jünger als auch der Umstand, dass alle diesen Lobpreis verstehen ist das Wirken des hl. Geistes. Dieser geisterfüllte Lobpreis ist genau so aus dem hl. Geist heraus gesprochen, wie einst Maria das Magnificat anstimmte, als sie Elisabeth besuchte:
Nämlich ein Lobpreis der großen Taten Gottes, die das eigene Leben sowie die Welt verändern und alles neu werden lassen. Es ist ein Lobpreis der ansteckend ist und Einheit stiftet. Maria hat ganz tief und persönlich die Liebe Gottes erfahren und erkannt, dass das, was sich an ihr und in ihrem Leben ereignet hat vom hl. Geist ist. So hat sie ihr persönliches Ja zum Plan Gottes gesprochen. So konnte sie in ihr Magnificat einstimmen. Nach Ostern erfahren in Gemeinschaft mit Maria auch die Jüngerinnen und Jünger Jesu das Besondere, das sich an Maria ereignet hat und können sich im Gebet mit ihr voll und ganz auf die Gabe des hl. Geistes einlassen. So verbindet sich der Lobpreis Mariens, ihr Magnificat, mit dem Lobpreist der Jüngerinnen und Jünger über
die Geistsendung und Auferstehung Christi.

Lassen wir uns heute auf unserem Weg von diesem Lobpreis der Jüngerinnen und Jünger Jesu anstecken, unsere Herzen entflammen, Mut zum Aufbruch und zu Neuem schöpfen. Gehen wir so gestärkt gemeinsam und frohen Mutes dem Pfingstfest entgegen.

Lassen wir uns wie Maria auf den Hl Geist ein und beten mit ihr:

Magnificat (Lk 1,46-55)

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich
selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut
sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und läßt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.


Zum Magnificat:
gebet

Maria,
Großes hat an dir getan der Mächtige.
Er hat dich groß gemacht
durch Freude und durch Leid.
Du lässt mich erkennen,
dass Gott es ist,
der Großes an mir tut
in den großen Augenblicken meines Lebens.
Du ermunterst mich,
dass ich Gott traue und ihn suche,
auch in dunklen Stunden.
Durch dich erfahre ich Hoffnung,
dass letztlich alles gut wird
und gut ist,
so dass ich auch im Leid
an Gottes Größe
nicht zweifeln und verzweifeln muss.
Maria,
du große Frau,
bitte für mich!

veröffentlicht von Bereichsgruppe Liturgie am Montag, 4. Juni 2007

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