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Pfingstweg 2007 - 20. Mai 18:30 Uhr Firmentscheidungsgottesdienst PDF Drucken

Image„Der Geist Gottes schwebte über den Wassern“

Gebet zur Eröffnung der Etappe:
Komm hl Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.


Lasset uns beten:


Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes
gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allezeit seinen Trost
und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.
Amen

Gottes Geist kommt für uns Christen oft erst mit dem Pfingstfest ins Gespräch.
Wie erstaunt können wir sein, wenn von diesem Geist Gottes schon im Alten Testament die Rede ist.
Ja mehr noch im 2. Vers des ersten Buches der Heiligen Schrift, dem Buch Genesis wird vom Geist Gottes gesprochen.

Er ist es, der in der ganzen Schöpfung innewohnt und in der Schöpfung erlebbar ist.

Hören bzw. lesen wir nun den Schöpfungsbericht

Genesis 1,1-2,4
Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde;

die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem
Wasser.
Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis,
und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend, und es wurde
Morgen: erster Tag.

Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser.
Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb
des Gewölbes. So geschah es,
und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: zweiter Tag.

Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene
sichtbar werde. So geschah es.

Das Trockene nannte Gott Land, und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut
war.
Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen,
und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es.
Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von
Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, daß es gut war.
Es wurde Abend, und es wurde Morgen: dritter Tag.

Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen
Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen;
sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es.
Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über
die Nacht herrscht, auch die Sterne.
Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten,
über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war.
Es wurde Abend, und es wurde Morgen: vierter Tag.

Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen, und Vögel sollen über dem Land am
Himmelsgewölbe dahinfliegen.
Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt,
und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, dass es gut war.
Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und bevölkert das Wasser im Meer, und
die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.
Es wurde Abend, und es wurde Morgen: fünfter Tag.

Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren
und von Tieren des Feldes. So geschah es.
Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf
dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war.
Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über
die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle
Kriechtiere auf dem Land.
Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf
er sie.

Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde,
unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle
Tiere, die sich auf dem Land regen.
Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und
alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was
Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es.
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.
Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

So wurden Himmel und Erde vollendet und ihr ganzes Gefüge.
Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag,
nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.
Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das
ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte.
Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden.

Ist es uns bewusst, dass die Schöpfung geprägt ist vom Geist Gottes?
Was kann und müsste sich in unserem Umgang mit der Schöpfung ändern, wenn wir
uns bewusst sind, dass sie ein Werk des Geistes Gottes ist?

Machen wir einmal wieder einen bewussten Ausgang in die Schöpfung um versuchen
wir das Staunen über sie zu lernen.

Das kann ein Ausflug sein in den Wald.
Ein bewusster Spaziergang über eine Wiese mit dem offen Blick für die Blumen, die
man den Kindern bewusst zeigen, riechen lassen, berühren lassen kann.

Das muss ich nicht weit gehen, es kann auch die Donauinsel sein – auch für Senioren
noch leicht möglich.

Betrachten wir einmal unsere Haustiere als Werk des Geistes Gottes.
Wie sehe ich in meinem Mitmenschen dieses Werk des Geistes Gottes verwirklicht?

Jugendliche könnten einmal mit Freunden und Erwachsenen die Mülltonne im
eigenen Haus durchstöbern und sich die Frage stellen: Was erzählt uns das
Weggeworfenen über den Umgang mit der Schöpfung?

Gebet:

Du willst mein Leben stützen

Wasser – Feuer – Erde – Luft

Geist Gottes
Du bist für mich Quelle,
die uneigennützig gibt,
die sprudelnd Freude hervorbringt
und meinen Durst nach wahren Leben stillt

Du bist für mich Feuer,
das mein Dunkel erhellt,
das mir Orientierung gibt
und mich in den Mantel
der Wärme und Zuneigung hüllt.

Du bist für mich Erde
unter meinen Füßen,
die mich trägt und hält,
die mir Standhaftigkeit ermöglicht
und zum Stehvermögen verhilft.

Du bist für mich nicht Luft,
sondern die Luft,
die ich zum befreiten Atmen brauche,
die mir wie ein frischer Wind entgegenweht
und meinem Leben
die richtige Würze verleiht.


veröffentlicht von Bereichsgruppe Liturgie am Montag, 4. Juni 2007

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