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Pfingstweg 2007 - 20. Mai 8:00 Uhr und 9:30 Uhr Messe PDF Drucken

Image„Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm:
der Geist der Weisheit und der Einsicht,
der Geist des Rates und der Stärke,
der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.“

Gebet zur Eröffnung der Etappe:
Komm hl Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe.


Lasset uns beten:


Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes
gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allezeit seinen Trost
und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.
Amen

Die Sehnsucht nach dem Geist Gottes wurde zur Grundsehnsucht des Volkes Israel und seiner Propheten.
Die Vorstellung über sein wirken ist beim Propheten Jesaja ganz konkret.

Hören bzw. lesen wir nun die faszinierende Vision dieses Propheten über die Gaben und das Wirken des Geistes Gottes.

Jes. 11,1-9
Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt
Frucht.

Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des
Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
[Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.] Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach
dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er
schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines
Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen,
ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der
Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das
Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.


Lassen wir nun diesen Text ein wenig in uns wirken und stellen wir uns die Fragen:

Was traue ich dem Geist Gottes in meinem Leben zu?

Die Beispiele des Zusammenlebens jener Tiere und Geschöpfe, die eigentlich nicht zusammenpassen:

Sind sie für mich Utopie und Fantasterei?
Setzen wir einmal statt der Tiere und Geschöpfe Namen ein von Menschen, die für mich nicht passen, mit denen ich nicht kann und stellen wir uns die Frage wozu üsste mich der Geist Gottes führen (und nicht den andern), wenn ein usammenleben ermöglicht werden sollte?

Versuchen wir heute in unseren Gedanken jenen Menschen, mit dem wir nur schwer oder gar nicht können, mit den Augen der Liebe, des Verzeihens und des sich in seine Situation Hineindenkens zu sehen und beten wir dann kurz und persönlich um den Segen und den Geist Gottes in seinem Leben.

Gebet von Karl Rahner über die Gaben des Heiligen Geistes:

Ich glaube an den Heiligen Geist
Ich glaube,
dass er meine Vorurteile abbauen kann.
Ich glaube,
dass er meine Gewohnheiten ändern kann.
Ich glaube,
dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.
Ich glaube,
dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.
Ich glaube,
dass er mir Mut für das Gute geben kann.
Ich glaube,
dass er meine Traurigkeit besiegen kann.
Ich glaube,
dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.
Ich glaube,
dass er mir meine Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.
Ich glaube,
dass er mir Kraft in meinen Leiden geben kann.
Ich glaube,
dass er mir eine Schwester, einen Bruder zur Seite geben kann.
Ich glaube,
dass er mein Wesen durchdringen kann.


veröffentlicht von Bereichsgruppe Liturgie am Montag, 4. Juni 2007

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