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Pfingstweg 2007 - 17. Mai PDF Drucken

Image„Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.“

Gebet zur Eröffnung der Etappe:

Komm hl Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das
Feuer deiner Liebe.


Lasset uns beten:


Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes
gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allezeit seinen Trost
und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.
Amen

Für uns heute ist es selbstverständlich geworden, dass das geschriebene Wort von großer Bedeutung ist:

Wir beziehen Informationen aus Büchern oder dem PC, Gesetzestexte und Vorschriften ordnen das Zusammenleben, Schulbücher werden zur Ausbildung der Kinder und Jugendlichen herangezogen. Allzu gerne verlassen wir uns auf das, was "schwarz auf weiß" vor uns liegt und beschränken uns darauf.

Paulus schreibt:

Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des
Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. (2, Kor.3;6)

Gott hat uns also befähigt, den Neuen Bund zu übermitteln, der nicht nur geschrieben steht, sondern von der Geistkraft bewirkt wird.
Denn das, was nur geschrieben ist, kann tödlich wirken, die Geistkraft aber gibt Leben.

Wesentlich bei allem, was zu Papier gebracht wurde, ist es, den Geist dahinter, die Idee, die Absicht zu erkennen und danach zu agieren. Dazu bedarf es unserer Kreativität, unserer Fantasie, wie man dem Geist hinter geschriebenen Worten gerecht werden kann. Fest gefahrene Denkmuster müssen hinterfragt
werden, oft ist Mut zu neuen Wegen gefragt.

Eine kleine Übung soll das verdeutlichen:

Versuchen Sie, die neun Punkte mit 4 Linien zu verbinden, ohne dabei
abzusetzen:

 O
 O  O 
 O
 O
 O 
 O  O   O

Um diese Aufgabe lösen zu können, müssen gewohnheitsmäßig denken, sprengen.

Mach uns unruhig, o Gott,
wenn wir allzu selbstzufrieden sind,
wenn unsere Träume sich erfüllt haben,
weil sie allzu klein und eng und beschränkt waren,
wenn wir uns im sicheren Hafen bereits am Ziel wähnen,
weil wir allzu dicht am Ufer entlang segelten.
Mach uns unruhig, o Gott,
wenn wir über der Fülle der Dinge, die wir besitzen,
den Durst nach den Wassern des Lebens verloren haben.
Rüttle uns auf, o Gott,
damit wir kühner werden
und uns hinaus wagen auf das weite Meer,
wo uns die Stürme deine Allmacht offenbaren,
wo wir mit schwindender Sicht auf das Ufer
die Sterne aufleuchten sehen.

Im Namen dessen, der die Horizonte
unserer Hoffnung weit hinausgeschoben
und die Beherzten aufgefordert hat,
ihm zu folgen.


veröffentlicht von Bereichsgruppe Liturgie am Montag, 4. Juni 2007

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